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    Käsekrimi im Biergarten

    Käsekrimi im Biergarten

    Tina

    (Eins,

    zwei,

    g'suffa!) (Oans, zwoa,

    drei,

    prost!)

    Im Oktober, spät am Abend,

    saß ich fröhlich noch daheim.

    Im Kühlschrank lag ein kleiner Käse,

    der lud mich zum Naschen ein.

    Ein Zentimeter, winzig klein,

    ach, der wird schon harmlos sein!

    „Lebensmittel wirft man nicht weg!“ sprach ich stolz und aß den Dreck.

    Doch mein Magen sprach: „Du Liebe,

    was war das denn für ein Zeug?!“ Und schon spielte meine Verdauung

    eine Polka — laut und neu!

    Nein, nein, nein, das lass ich sein!

    Kein verdorbener Käse kommt mehr rein!

    Schunkel links und schunkel rechts,

    meinem Bauch wird sonst ganz schlecht!

    Hei-di, hei-di, ho! So macht das Leben froh!

    Ich bin die Königin,

    ich bin der Star!

    (Prost!) Ein Prosit auf die Gesundheit!

    Ein Prosit auf den Verstand!

    Und der alte Schimmelkäse fliegt direkt aus meiner Hand!

    Es war kalt und es war dunkel,

    und mein Bauch gab keine Ruh’.

    Ich marschierte durch die Straßen,

    doch die Blase rief dazu!

    Ich suchte ein Café im Dunkeln,

    lief ihm beinahe hinterher.

    Meine Würde ging spazieren,

    meine Geduld war längst nicht mehr.

    Die Passanten schauten fragend: „Was ist denn mit der Frau?“ Ich rief:

    „Das ist kein Stadtmarathon,

    ich such’ ein stilles Örtchen,

    genau!“

    Nein, nein, nein, das lass ich sein!

    Kein verdorbener Käse kommt mehr rein!

    Schunkel links und schunkel rechts,

    meinem Bauch wird sonst ganz schlecht!

    Hei-di, hei-di,

    ho! So macht das Leben froh!

    Ich bin die Königin,

    ich bin der Star,

    doch mein Magen ist kein Zirkus,

    ist doch klar! Ein Prosit auf die Gesundheit!

    Ein Prosit auf den Verstand!

    Und der alte Schimmelkäse fliegt direkt aus meiner Hand!

    Am Stammtisch sitzt mein Magen mit der Leber und dem Darm.

    Der Darm bestellt Kamillentee,

    die Leber hält ihn warm.

    Der Magen trägt ’ne Lederhose,

    der Darm spielt Akkordeon.

    Die Leber ruft:

    „Wir brauchen Urlaub! Das war zu viel für uns schon!“

    Da erscheint der Käse mit ’nem Schnauzer und Zylinder: „Meine Damen,

    meine Herren, ich bin doch nur ein Schimmelkind!“ Da springt mein Magen

    auf: „Du kommst mir nicht mehr ins Haus!“ (Pfffffffft!) Und ich ruf:

    „Prost, ihr lieben Leute,

    jetzt ist endlich Bauch-Ruh’!“ Ich muss nicht jeden Rest noch retten,

    ich bin kein Lebensmittelheim.

    Ich darf auch mal was wegschmeißen und trotzdem ein guter Mensch sein!

    Ich bin kein Mülleimer mit Beinen,

    kein Recyclinghof im Kleid.

    Ich verdiene gutes Essen,

    Bauchfrieden und Gemütlichkeit! Wenn der Kühlschrank etwas flüstert: „Ach,

    probier mich, sei so nett!“ Dann sag ich: „Nein,

    mein lieber Freund, ich geh jetzt lieber ins Bett!“ Und will tanzen,

    lachen, singen, durch das Leben zieh’n!

    (NEIN, DANKE, KÄSE!) Käse in die Tonne!

    Die Krone auf den Kopf!

    Nein, nein, nein, das lass ich sein!

    Kein alter Käse kommt mir jemals wieder rein!

    (Zicke zacke, zicke zacke,

    hoi hoi hoi!) Ein Prosit auf das Leben und den frohen Verstand! (Proooost!)

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