

Mama, heute seh ich Dinge,
die ich damals nicht verstand.
Wie viel Schmerz du still getragen,
mit dem Leben
in der Hand.
Du bist morgens früh gegangen,
wenn die Welt noch schlafen lag,
hast gearbeitet, gekämpft, auch an jedem schweren Tag.
Drei Kinder, tausend Sorgen,
und kein Mensch nahm dir was ab.
Du hast selten laut geweint,
auch wenn dein Herz kaum Kraft mehr hat.
Du musstest stark sein,
ganz alleine,
hattest selber kaum noch Zeit.
Und ich wusste nicht als Kind,
wie viel du gibst,
wie viel dich das zerreißt.
Heute wünsch ich, ich könnt dich halten,
so wie du uns gehalten hast.
Dir ein Stück der Last abnehmen,
die du viel zu lang getragen hast.
Mama, du warst nie allein,
auch wenn du dachtest,
du musst stark sein.
Du hast uns durch die Stürme getragen,
hast weitergemacht trotz all deiner Fragen.
Mama, was ich dir heut sagen will: Du verdienst den Frieden,
den du niemals fandst.
Und wenn ich heute vor dir steh,
dann sieh, Mama, wie viel du uns gegeben hast.
Du warst nicht perfekt,
doch du warst da,
und dafür bin ich dir für immer nah.
Wenn ich dir heute nur eins geben kann: Ein bisschen Liebe zurück
– denn du hast uns so viel davon gegeben,
Mama.
Ich war zu klein,
um zu verstehen,
warum das Leben manchmal schwer ist.
Warum du lächelnd weitergemacht hast,
auch wenn in dir drin nichts mehr leicht war.
Mit meiner großen Schwester,
mit meiner kleinen an der Hand,
hast du uns durchs Leben geführt,
auch wennst du selbst kaum Halt mehr fandst.
Vielleicht gab’s Nächte voller Tränen,
die wir Kinder niemals sah’n.
Vielleicht warst du oft am Ende,
doch du hast immer weitergemacht.
Und heute seh ich deine Stärke,
nicht nur das, was damals war.
Hinter all den müden Augen
warst du immer für uns da.
Mama, du warst nie allein,
auch wenn du dachtest,
du musst stark sein.
Du hast uns durch die Stürme getragen,
hast weitergemacht trotz all deiner Fragen.
Mama, was ich dir heut sagen will: Du verdienst den Frieden,
den du niemals fandst.
Und wenn ich heute vor dir steh,
dann sieh, Mama, wie viel du uns gegeben hast.
Du warst nicht perfekt,
doch du warst da,
und dafür bin ich dir für immer nah.
Wenn ich dir heute nur eins geben kann: Ein bisschen Liebe zurück
– denn du hast uns so viel davon gegeben,
Mama.
Wenn ich könnte, würd ich heute dein jüngeres Ich in die Arme
nehmen. Dir sagen: „Mama,
du musst nicht immer kämpfen,
du darfst auch einmal müde sein.“ Du hast uns das Leben geschenkt,
hast so viel von deinem eigenen gegeben.
Und egal, was gestern war – ich bin dankbar,
deine Tochter zu sein.
Mama, du warst nie allein,
heute darfst auch du mal schwach sein.
Du musst nicht mehr alles alleine tragen,
du darfst auch deine Wünsche sagen.
Mama, ich hoffe, du kannst heut sehen,
wie viel Liebe in deinem Leben liegt.
Denn egal, wohin die Jahre gehen,
bist du ein Teil von mir,
der niemals versiegt. Und wenn ich dir heute nur eins sagen kann:
Ich seh dich, Mama.
Ich seh, was du getan hast.
Danke für die Liebe,
danke für die Zeit.
Du bist meine Mama – und dafür bin ich dankbar,
allezeit.
Damals hast du uns an die Hand genommen.
Heute wünsch ich mir,
ich könnte ein bisschen für dich da sein. (mmmh)