

In einer Stadt,
in der jeder jeden kennt,
beginnt eine Nacht, die keiner mehr vergisst.
Ein Schatten zieht durch die Straßen,
und plötzlich weiß niemand mehr,
wem er noch
vertrauen kann.
Am Altmarkt geht das Licht langsam aus,
irgendwo brennt noch ein Fenster im Haus.
Im Rotbachthal schweigt die Nacht,
und keiner weiß, was sie daraus gemacht.
Wir dachten, wir kennen uns alle hier,
doch plötzlich steht ein Fremder vor der Tür.
Ein Blick,
ein Wort, ein falsches Gesicht
–
und was gestern sicher war,
gilt heute nicht.
Oh-oh-oh...
Wenn die Straßen schweigen,
und die Schatten sich bewegen,
suchst du nach der Wahrheit,
doch sie läuft dir entgegen.
Drei... Zwei...
Eins...
Dinslaken,
wenn die Nacht beginnt,
wenn wir vergessen, wer wir sind.
Dinslaken, irgendwo im Licht,
such ich die Wahrheit – doch ich finde sie nicht.
Oh-oh-oh-oh!
Wir laufen weiter durch die Nacht,
bis irgendwo der Morgen erwacht.
Doch wenn die Dunkelheit gewinnt,
wer weiß dann noch,
wer wir sind?
Vier Häuser schweigen in dieser Nacht,
Neustraße hat alles mit angesehen.
Sirenen ziehen durch den Regen,
doch niemand kann die Antwort geben.
An der alten Trabrennbahn fängt die Wirklichkeit zu brechen an.
Ein Mensch vergisst plötzlich seinen Namen,
und niemand weiß, was danach kam.
Wer steht dort hinter
der Kamera? (hummmm)
Warum sieht er mich so an?
Warum...
kenne ich ihn nicht?
Vielleicht bist du nicht allein...
Vielleicht warst du es nie...
3... 2... 1...
Dinslaken, wenn die Nacht beginnt!
Wenn wir vergessen, wer wir sind!
Dinslaken, wir laufen ins Licht!
Doch hinter uns
– da wartet es nicht.
Oh-oh-oh-oh!
Trau deinem Nachbarn nicht,
trau den Schatten nicht,
und wenn du glaubst,
du kennst dich selbst...
...dann frag dich:
WER BIST DU?
(siren in the distance) (whispering: Dinslaken...)
BMMMMMM.