

Du sagst, ich könnte jeden haben,
du sagst, wir passen wohl nicht rein.
Zu viele Jahre zwischen unseren Leben,
und du redest dir ein,
es soll nicht sein.
Du siehst mein Alter,
siehst die Möglichkeiten, siehst all die Männer,
die es geben könnt.
Doch du vergisst, dass ich dich kennenlernen wollte,
bevor man uns das Glück schon nicht mehr gönnt.
Vielleicht hast du Angst,
nicht auszureichen, vielleicht willst du dir den Schmerz erspar’n.
Doch wie soll ich dir jemals etwas zeigen,
wenn wir noch nie zusammen waren?
Du sagst, ich könnte jeden haben,
doch du weißt nicht,
wen ich wählen würd.
Du hast Angst vor all den vielen Jahren,
und merkst nicht, wie du uns die Chance zerstörst.
Ich wollte keine Ewigkeit versprechen,
ich wollte nur ein erstes Treffen mit dir.
Doch du entscheidest, dass es niemals klappen könnte,
und lässt keine Möglichkeit dafür.
Vielleicht bin ich jünger,
als du es gewohnt bist,
vielleicht ist meine Welt dir manchmal fremd.
Doch Alter sagt nicht,
wer wir füreinander wären,
und nicht, ob man sich wirklich kennt.
Ich hätte dich gern hinter deinen Zweifeln gesehen,
hätte gern gewusst, wie du im echten Leben bist.
Doch du hast Angst vor etwas,
das noch gar nicht da ist,
und übersiehst, dass genau das deine Entscheidung ist.
Steffen, ich wollte nicht dein Leben verändern,
ich wollte nur für einen Moment hinein.
Du musst mich nicht lieben,
nicht einmal vermissen, doch du hättest uns begegnen lassen können.
Du sagst, ich könnte jeden haben,
vielleicht wirst du das niemals verstehen.
Es ging mir nie darum,
wer mich haben könnte,
ich wollte einfach dich erst einmal sehen.
Und vielleicht wären wir gescheitert,
vielleicht wär’n wir uns nah gekommen.
Doch bevor wir überhaupt beginnen konnten,
hast du uns die Möglichkeit genommen.
Nicht unser Altersunterschied hat uns getrennt.
Wir haben uns nie getroffen.
(ahhh) Vielleicht war es deine Angst.
Vielleicht sollte es einfach nicht sein.