

Du hast gelernt, ganz leise zu sein,
hast deine Tränen versteckt,
ganz allein.
Hast dich gefragt, ob du falsch bist,
ob du zu viel oder zu wenig bist.
Aus schönen Worten wurden kalte Blicke,
aus deiner Hoffnung zerbrochene Stücke.
Du hast gekämpft, um geliebt zu werden,
und dabei fast dich selbst verloren auf Erden.
Du hast geglaubt, vielleicht wird es noch gut,
hast immer wieder verloren deinen Mut.
Doch niemand sieht, was in dir zerbricht,
wenn jemand deine Seele verletzt und es Liebe nennt.
Leonie, du bist nicht das,
was er aus dir gemacht hat,
nicht all die Zweifel,
die er in dein Herz gebracht hat.
Du bist nicht schuld an seinen kalten Worten,
nicht an den Tränen an all den stillen Orten.
Leonie,
du darfst wieder glücklich sein,
du musst nie wieder an dir zweifeln,
um geliebt zu sein.
Auch wenn die Narben keiner von außen sieht,
du bist die Frau,
die trotz allem weiterzieht.
Und eines Tages wirst du verstehen: Du musst durch die Hölle nicht,
um Liebe zu sehen.
Wie oft hast du dich selbst hinterfragt,
deine Wahrheit verschwiegen, nichts mehr gesagt.
Hast dich entschuldigt für Dinge,
die du nicht getan,
und irgendwann nicht mehr geglaubt,
dass du etwas wert sein kannst.
Vielleicht vermisst du manchmal sogar die Zeit,
obwohl sie dich verletzt hat,
obwohl sie dich entzweit.
Denn wenn man jahrelang im Dunkeln steht,
ist es schwer zu glauben,
dass man ohne Angst weitergeht.
Doch tief in dir schlägt noch immer dein Herz,
unter all dem Schweigen,
unter all dem Schmerz.
Ein kleiner Teil von dir hat nie aufgegeben,
er wollte frei sein,
er wollte wieder leben.
Leonie, du bist nicht das,
was er aus dir gemacht hat,
nicht all die Zweifel,
die er in dein Herz gebracht hat.
Du bist nicht schuld an seinen kalten Worten,
nicht an den Tränen an all den stillen Orten.
Leonie, du darfst wieder glücklich sein,
du musst nie wieder an dir zweifeln,
um geliebt zu sein.
Auch wenn die Narben keiner von außen sieht,
du bist die Frau,
die trotz allem weiterzieht.
Und wenn du nachts noch manchmal Angst verspürst,
wenn du seine Stimme in Gedanken hörst,
dann denk daran:
Du bist jetzt nicht mehr dort.
Du darfst jetzt gehen.
Du darfst jetzt fort.
Du musst nicht beweisen,
dass du stark bist,
nicht so tun, als wäre nichts passiert.
Du darfst um alles trauern,
was du verloren hast,
auch um die Liebe,
die du dir erträumt hast.
Denn du hast Liebe verdient,
die dich nicht klein macht,
die dich nicht für deine Gefühle bestraft.
Eine Liebe, bei der du atmen kannst,
bei der du dich selbst wiedererkennen darfst.
Leonie, schau dich an,
du bist noch hier,
nach all den Kämpfen gehört dein Leben wieder dir.
Du bist so viel mehr als deine Vergangenheit,
du bist ein neuer Anfang,
du bist bereit. Leonie,
irgendwann wirst du wieder lachen,
ohne dich für dein Glück verantwortlich zu machen.
Und wenn du dann in den Spiegel siehst,
erkennst du die Frau,
die sich selbst zurückgewinnt.
Du bist nicht zerbrochen,
nur weil du verletzt wurdest.
Du bist nicht schwach,
nur weil du so lange gehofft hast.
Und du bist nicht weniger wert,
nur weil jemand dich nicht lieben konnte.
Für all die Jahre,
in denen du dich selbst verloren hast.
Für all die Tränen,
die niemand gesehen hat.
Für die Frau, die du einmal warst … und für die Frau,
die du jetzt wieder werden darfst.
(shhh) Leonie, deine Geschichte endet nicht mit seinem Namen.
Sie beginnt wieder
mit deinem.