

Im alten Saal verstaubt der Glanz
Ein Hauch von Gold im Kerzenschein
Wir drehen uns
im letzten Tanz
Vergessen,
was nicht mehr soll sein
Der Zeiger steht auf Mitternacht (ja,
die Zeit vergeht) Ein fernes Grollen ist erwacht
Dreh dich im Sturm,
mein altes Wien
Wo Könige
und Bettler knien! Ein Walzertakt für die Ewigkeit Erhebt das Glas auf
uns're Zeit!
Die Straßen schlafen tief im Schnee
Ein kalter Wind am Donauufer weht Ich spür den Schmerz,
der längst vergeht
Wenn uns der Geist der Nacht
versteht
Dreh dich im Sturm,
mein altes Wien
Wo Könige und Bettler knien!
Ein Walzertakt für die Ewigkeit Erhebt das Glas auf uns're Zeit!
(auf
uns're Zeit!)
Im Dreivierteltakt dahin...
Mein schönes,
stolzes Wien... (dahin...)