

Ihr seid gekommen.
Ich habe euch erwartet.
Wer bist du?
Eine falsche Frage.
Fragt lieber…
was ich bin.
Ich war hier,
bevor eure Mauern standen.
Bevor eure Könige kamen.
Bevor die vier Wächter
ihre Namen
kannten.
Sie nannten mich
Schatten.
Doch Schatten
brauchen Licht.
Ich brauche
nichts.
Ich liege unter euren Füßen,
ich schlafe tief im Stein.
Ihr habt mich eingesperrt,
doch ich war nie
allein.
Vier Tore habt ihr geschlossen,
vier Schwüre habt ihr gemacht.
Doch einer hat sie gebrochen
und mich zurückgebracht.
Der erste Wächter?
Nein.
Der Erste,
der Angst bekam.
Angst ist älter
als jeder Schwur.
Wenn Feuer wieder atmet,
wenn Wasser seinen Namen spricht,
wenn Erde sich erhebet,
wenn Wind die alten Tore bricht… dann endet,
was begonnen hat.
Was willst du?
Nichts.
Ich will nur zurück,
was mir genommen wurde.
Die Welt.
Ihr habt sie geteilt.
In Grenzen.
In Königreiche.
In Namen.
In Gut
und Böse.
Ihr habt vergessen,
dass alles einmal eins war.
Und jetzt…
werde ich mich erinnern.
Hört ihr es?
Das ist kein Donner.
Das
ist das Erwachen.
Nicht was.
Wer.
Ihr habt
mich gefunden. Aber ich… habe etwas anderes gefunden.
Etwas,
das nicht
aus eurer
Welt stammt. Euer
Ende. Lauft. Diesmal… werdet ihr zu langsam sein.