

Ich reite seit drei Tagen.
Drei Tage ohne Rast.
Drei Nächte ohne Feuer.
Hinter mir liegt die Schmiede.
Vor mir liegt der Norden.
Und zwischen beidem…
liegt etwas, das ich nicht verstehen kann.
Der Wind
kennt meinen Namen,
der Weg
kennt meinen Schritt.
Mein Pferd trägt mich nach Norden,
und nimmt
die Zweifel
mit.
Ich sah die Zeichen am dritten Morgen.
Drei schwarze Vögel.
Kein Ruf.
Kein Flügelschlag.
Nur Stille.
Dann sah ich den Stein.
Das Zeichen,
von dem man nicht mehr spricht.
Ich kenne alte Geschichten.
Geschichten über eine Hüterin.
Über Feuer
unter der Erde.
Ich reite durch die Dunkelheit,
ich folge keinem Licht.
Doch etwas ruft mich weiter,
auch wenn mein Herz es nicht verspricht.
Ruhig.
Ruhig, mein Freund.
Das kam aus dem Wald.
Nein.
Wir gehen nicht dorthin.
Wir müssen.
Durch Nebel,
durch Nacht,
durch schweigendes Land.
Ich folge
dem Zeichen, das niemand verstand.
Was tief unter Steinen so lange geschlafen,
beginnt sich zu regen,
beginnt aufzuwachen.
Reit!
Reit!
Solange
der Morgen
schläft!
Reit! Reit!
Bis die alte Grenze bebt!