

Seit jener Nacht
hat das Feuer nicht mehr geschlafen.
Ich höre das Metall.
Es erinnert sich.
Stein.
Feuer.
Erde.
Das ist meine Welt.
Ich forme, was zerbrochen,
ich schlage, was noch lebt.
Ich gebe Feuer seinen Atem,
bis neues Eisen entsteht.
Man bringt mir alte Klingen.
Man bringt mir kalten
Stahl.
Doch diese Nacht
brachte mir etwas anderes.
Ein Zeichen.
Feuer kennt die Wahrheit,
Eisen kennt die Zeit.
Was unter uns verborgen,
ist noch immer nicht bereit.
Ich schmiede keine Waffen
für Könige und für Krieg.
Ich schmiede nur,
was kommen muss.
Doch heute
kam kein Auftrag.
Heute kam ein Ruf.
Und dieser Ruf
kam von Norden.
Dort,
wo die alten Steine stehen.
Dort,
wo seit hundert Jahren
niemand mehr kämpft.
Wenn das Eisen wieder singt,
wenn der Boden wieder bebt,
wenn aus alter Erde
eine vergessene Zeit aufersteht…
Er hat nur gewartet.
Und irgendwo dort draußen
trägt bereits jemand
das Zeichen.
Ein Reiter.
Er kommt.