

Ich pack mein Leben in Kartons,
doch mein Herz bleibt irgendwie hier.
Zwischen all den leeren Zimmern
liegt noch so viel von uns bei dir.
Wir haben uns geliebt wie verrückt,
uns gehalten, uns verloren.
Irgendwann war ich nicht deine Freundin,
sondern die, die alles trägt für uns beide.
Mein Kopf sagt: Geh.
(hmmm) Mein Herz schreit: Bleib.
Und genau dazwischen
zerreißt es mich in zwei.
Denn du warst mein Zuhause,
auch wenn ich mich darin verlor.
Ich geh nicht, weil ich dich nicht liebe,
ich geh, weil ich mich sonst selbst verlier.
Jetzt fahr ich Richtung Süden,
mit unserem Leben hinter mir.
Und vielleicht ist Loslassen manchmal die schwerste Form von Liebe.
Und dann ist da noch Pauline,
die uns beide kennt wie kein anderer.
Vielleicht bleibt sie bei dir zurück
und nimmt ein Stück von uns mit.
Und wenn ich ehrlich bin,
will ich manchmal einfach bleiben.
Noch einmal deine Hand halten,
so tun, als wär alles gut.
Doch Liebe reicht nicht immer aus,
wenn man sich im Alltag verliert.
Ich kann dich lieben und trotzdem gehen.
Vielleicht muss genau das jetzt passieren.
Denn du warst mein Zuhause,
und ein Teil von mir bleibt dort.
Ich werde dich noch vermissen,
auch wenn ich längst woanders wohn.
Ich geh nicht, weil nichts mehr da ist.
Ich geh, weil ich wieder ich sein muss.
Und vielleicht war unser Ende
nie das Ende unserer Liebe
– sondern nur der Moment,
in dem ich mich selbst zurückhol. (ohhhh)