

Hörst du den Ruf hoch über den Wolken?
Ein Schatten zieht durch die Nacht.
Zwei Augen glühen in der Ferne
– der Drache ist erwacht.
Über Berge, über Täler,
breitet sich ein Flügelpaar.
Silberne Schuppen im Mondlicht,
als wär der Himmel plötzlich nah.
Feuer tanzt zwischen den Sternen,
Wind trägt seinen Ruf davon.
Keiner kann ihn wirklich fangen,
denn sein Herz gehört dem Horizont.
Und wenn die Welt uns Grenzen gibt,
steigen wir einfach höher.
Denn wer einmal Flügel spürt,
vergisst den Boden nie wieder.
Wir fliegen mit Drachen durch die Nacht,
über Feuer, über Wolken,
über jedes Land. Flügel aus Feuer,
Herzen aus Licht, solange der Himmel uns trägt,
fallen wir nicht.
Oh-oh,
hör den Ruf der Drachen,
oh-oh,
sie zeigen uns den Weg.
Wir fliegen immer weiter,
bis die Sonne wieder aufgeht.
Tief im Wald, wo Nebel schlafen,
liegt ein verborgenes Königreich.
Alte Runen auf den Steinen
leuchten plötzlich für uns auf.
Ein Drache wartet zwischen Bäumen,
ruhig, stolz und ganz allein.
Er hebt den Kopf und sieht mich an,
als würde er sagen: Komm,
steig ein.
Und wenn die Dunkelheit uns ruft,
werden die Flammen heller.
Wir folgen nur dem Sternenlicht und fliegen immer schneller.
Vielleicht sind wir nur ein kleiner Teil
von einer Welt, die niemand kennt.
Doch wenn ein Drache neben uns fliegt,
fühlt es sich an,
als ob nichts uns trennt.
Wir fliegen mit Drachen durch die Nacht,
bis über uns der Morgen erwacht.
Flügel aus Feuer, Herzen aus Licht,
wir tragen unsere Träume ins Morgenlicht.
Oh-oh, hör den Ruf der Drachen,
oh-oh,
hoch über dem Meer.
Und solange ihre Flügel schlagen,
fürchten wir
uns nicht mehr. Ein letzter Flügelschlag im Wind...
und irgendwo beginnt ein neues Abenteuer. (ahhhh)