

(psst) Hast du das gehört?
(shhh) Da war
doch jemand.
Mitternacht, die Straßen leer,
kein einziger Mensch kommt mir entgegen.
Eine Laterne flackert kurz,
und plötzlich bleibt die Welt stehen.
Im Fenster seh ich eine Gestalt,
doch als ich blinzel,
ist sie fort. Drei leise Klopfer an der Tür,
doch niemand steht dort.
Ich hör meinen Namen,
ganz leise hinter mir.
Ich dreh mich langsam um...
doch da ist niemand hier.
Wer flüstert meinen Namen in der Nacht?
Wer steht im Schatten und hält Wacht?
Ich lauf, doch irgendetwas folgt,
ein dunkler Schatten, den keiner sonst bemerkt.
Die Wände atmen, die Uhr bleibt steh'n,
ich will nach Hause,
doch weiß nicht wohin.
Wenn ich die Augen schließe,
ist es da... und wenn ich sie öffne,
steht es noch
immer da.
Die Tür zum Zimmer steht halb offen,
obwohl ich sie verschlossen hab.
Ein kalter Wind zieht durch den Flur,
und irgendwo fällt etwas ab.
Auf dem Spiegel ist ein Schatten,
der nicht zu mir gehört.
Ich wische über das Glas,
doch die Silhouette bleibt dort.
Wieder dieses Flüstern, diesmal näher als zuvor.
Ich halte meinen Atem an...
und höre Schritte vor dem Tor.
Vielleicht ist es nur ein Traum...
Vielleicht bin ich allein.
Doch warum bewegt sich
mein Schatten neben meinem?
(tick tack) (tick tack)
Nicht umdrehen. (shhh)
Wer flüstert meinen Namen in der Nacht?
Jetzt weiß ich, dass es über mich wacht.
Ich lauf nicht mehr,
ich bleib einfach steh'n,
und sehe den Schatten langsam näher geh'n.
Die Lichter gehen aus,
die Nacht wird still,
als ob die Welt nichts hören will.
Dann flüstert es direkt neben mir...
Du bist nicht allein...