

Ja,
das ist für
Emilio... Direkt aus dem Beton,
direkt aus dem Block.
Emilio wächst auf zwischen Beton und grauem Rauch,
jeden Tag derselbe Kampf,
er spürt den Hunger im Bauch.
Die Straße ist kalt,
kein Platz für Schwäche hier,
er sucht nach einem Ausweg hinter jeder schweren Tür.
Blaulicht spiegelt sich im nassen Asphalt der Gasse,
er meidet die Blicke von der grauen Menschenmasse.
Keine Perspektive, nur die Blocks im Hintergrund,
doch er schreibt seine Träume auf ein Blatt Papier bunt.
Oh Emilio, gefangen im Labyrinth aus Stein,
die Welt da draußen lässt dich jede Nacht allein.
Doch dein Herz schlägt lauter als der Lärm der Stadt,
weil der Block dir keine Ruhe gegeben hat.
Er sieht wie Freunde fallen für das schnelle,
dreckige Geld, während der Regen leise auf das Wellblechdach fällt.
Kein Vater der ihm zeigt,
wie man den richtigen Weg geht,
nur der kalte Wind der nachts durch die Ruinen weht.
Er packt die Wut in Zeilen,
macht den Schmerz zu Gold,
auch wenn das Schicksal ihm keine Blumen ausrollen wollt.
Aus dem Schatten der Hochhäuser blickt er nach oben,
hat sich selbst aus dem tiefsten Dreck herausgehoben.
Oh Emilio, gefangen im Labyrinth aus Stein,
die Welt da draußen lässt dich jede Nacht allein.
Doch dein Herz schlägt lauter als der Lärm der Stadt,
weil der Block dir keine Ruhe gegeben hat.
Emilio...
Der Block vergisst nie.
Ja.