

Es ist komisch, weißt du?
Manchmal vermisst man nicht einmal das,
was war.
Sondern das, was niemals passieren durfte.
Wir haben uns gefunden irgendwo im Nirgendwo,
du wolltest nichts Festes,
und ich sagte: „Ist schon so.“ Ich wollte keine Zukunft,
keinen Platz in deinem Leben,
ich wollte nur herausfinden,
was wir uns live gegeben hätten.
Ich hab dir geschrieben,
weil ich an dich gedacht hab,
hab mich gefreut, wenn ich ein Lebenszeichen von dir gehabt hab.
Und jedes Mal, wenn wir uns endlich treffen wollten,
kam irgendwas dazwischen
– obwohl wir uns doch sehen sollten.
Und ich hab mir gesagt: Laura,
mach dir keinen Kopf,
vielleicht klappt es nächste Woche,
vielleicht wird’s ja doch.
Doch irgendwann blieb mein Handy einfach still,
und ich fragte mich,
ob ich das wirklich so wollte.
Fabi, ich wollte doch gar nicht dein Für immer,
ich wollte nur ein bisschen Zeit mit dir.
Ein Abend, ein Lachen,
ein Blick, der mir verrät,
ob zwischen uns im echten Leben irgendwas entsteht.
Ich wollte dich nicht ändern,
nicht besitzen, nicht verpflichten,
ich wollte nur die Wahrheit in deinen Augen sehen.
Doch du hast mich vertröstet,
bis nichts mehr übrig blieb – nicht mal eine Erinnerung an einen
Abend mit dir.
Vielleicht war ich für dich nur eine Nachricht zwischendurch,
ein Name auf dem Display,
ein Gefühl ohne Gewicht.
Für mich warst du jemand,
den ich gerne getroffen hätte,
nicht mehr und nicht weniger – ich wollte nur wissen,
ob es passt. Ich hab dir Raum gelassen,
hab nie mehr verlangt,
hab nicht nach einer Beziehung oder Versprechen gefragt.
Doch selbst wenn man nichts voneinander erwartet,
tut es weh, wenn einer immer wartet und der andere nicht handelt.
Vielleicht hattest du Gründe,
vielleicht war’s dir egal,
vielleicht war ich für dich einfach nicht die richtige Wahl.
Und das hätte ich akzeptiert,
wenn du ehrlich gewesen wärst,
statt dass ich irgendwann gar nichts mehr von dir hör.
Fabi, ich wollte doch gar nicht dein Für immer,
ich wollte nur ein bisschen Zeit mit dir.
Ein Abend, ein Lachen,
ein Blick, der mir verrät,
ob zwischen uns im echten Leben irgendwas entsteht.
Ich wollte dich nicht ändern,
nicht besitzen, nicht verpflichten,
ich wollte nur die Wahrheit in deinen Augen sehen.
Doch du hast mich vertröstet,
bis nichts mehr übrig blieb – nicht mal eine Erinnerung an einen
Abend mit dir.
Das Verrückte ist: Ich bin nicht traurig um eine Liebe.
Wir hatten nie eine,
die ich verlieren könnte.
Ich bin traurig um die Möglichkeit,
die immer wieder vor uns stand und die wir nie betreten haben.
Ein einziges Treffen hätte gereicht,
um zu wissen, ob es funkt oder nicht.
Doch du hast mir nicht einmal
diese Antwort gegeben.
Fabi, ich wollte doch gar nicht dein Für immer,
manchmal reicht ein Abend,
um zu wissen, wer man ist.
Vielleicht hätten wir gelacht,
vielleicht wär nichts geblieben,
vielleicht hätten wir uns nicht mal besonders gut gefunden.
Doch wenigstens hätten wir gewusst,
woran wir sind, statt dass aus all den Nachrichten nur Fragen übrig
sind. Ich wollte nie die große Liebe von dir – ich wollte
nur einen echten Moment mit dir.
Du schuldest mir keine Liebe.
Keine Beziehung. Kein Versprechen.
Aber manchmal frage ich mich,
warum nicht einmal ein Abend möglich war.
Und irgendwann hör ich auf,
mich das zu fragen.